Strahlungsarme Babyphone

Viele Eltern achten beim Kauf eines Babyphones vor allem darauf, dass das Gerät möglichst strahlungsarm ist. In den Medien und auch von einigen Herstellern wird Eltern immer wieder Angst vor der angeblich so gefährlichen Strahlung, die durch den Austausch der Funksignale entsteht, gemacht. Richtig ist, dass analoge Babyphone grundsätzlich strahlungsärmer sind als Geräte, die nach dem DECT Standard arbeiten. Allerdings machen sich viele Eltern gar nicht bewusst, wie viele Geräte sie bereits in ihrer Wohnung stehen haben, die ebenfalls nach diesem Prinzip arbeiten. Zu nennen wären da zum Beispiel WLAN-Router, Handys und Smartphones, vernetzte Geräte wie Smart-TVs, DVD- und Blu-ray-Player, Spielekonsolen und kabellose Telefone. In einer Wohnung mit moderner Technik ist die Belastung durch die sogenannte hochfrequente elektromagnetische Strahlung also ohnehin schon sehr hoch.

Auf möglichst großen Abstand zum Baby achten

Experten gehen davon aus, dass die permanente und direkte Nähe zu einem Gerät, das hochfrequente elektromagnetische Strahlung aussendet, ungesund und möglicherweise sogar krebserregend sein könnte. Neben der Auswahl eines möglichst strahlungsarmen Geräts sollte jedoch in erster Linie darauf geachtet werden, dass das Babyphone in möglichst großem Abstand zum Babybett aufgestellt wird. Etwas mehr als einen Meter sollte der Abstand zwischen Kind und Babyphone betragen, damit es möglichst gut vor Strahlung geschützt ist. Denn leider nehmen es die Hersteller mit ihren Angaben zur Strahlung ihrer Geräte selbst nicht so genau. Wie Öko-Test herausfand, kann man selbst Geräten mit dem Zusatz “Eco-Mode” und “strahlungsarm” nicht vertrauen.

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